Chronik

40 Jahre Schwerdtfeger

Senioren- und Pflegeheim
SCHWERDTFEGER

Eine kleine Chronik...

Seit über 40 Jahren zu Ihren Diensten.

1966 gab es im Westerwald längst nicht so viele Altenheime wie heutzutage. Man kann es also Gerda und Dietrich Schwerdtfeger guten Gewissens als echte Pioniere bezeichnen. Kurzzeitig betreuten sie im Westerburger Schloss ältere Menschen, ehe sie das alte Schulgebäude in Halbs erwarben und einem neuen Zweck unterwarfen.

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Halbs war damals ein sehr kleines Dorf. Auf dem Bild sieht man, dass der Bereich hinter dem Schulgebäude noch völlig unbebaut war. Es waren andere Zeiten, in denen Begriffe wie „Fachkraftquote“ oder „Heimmindestbauverordnung“ noch echte Fremdwörter waren.
Die Menschen waren bescheiden, die Kriegsgeneration kannte keinen Luxus. So war die Einrichtung zu Anfang das, was wir auch heute noch in unserem Konzept als Leitgedanke verankert haben: Eine große Familie.
Das Heimleiterehepaar lebte mit den betreuten alten Menschen unter einem Dach und erbrachte den allergrößten Teil der anstehenden Aufgaben in Eigenleistung.
Eine der ersten Mitarbeiterinnen, die bereits 1970 ihre Tätigkeit „bei Schwerdtfegers“ aufgenommen hat ist übrigens auch zum 40-Jährigen noch aktiv!

Wusste man am Anfang noch nicht, wie der Zuspruch ist, so kristallisierte es sich im Laufe der 70er Jahre heraus, dass eine Erweiterung lukrativ sein könnte. Da größere Investitionen nicht in Frage kamen, wurde das Gebäude peu á peu erweitert. Zunächst realisierte das Ehepaar Schwerdtfeger einen einstöckigen Teilanbau mit Spitzdach, wodurch 5 Bewohnerzimmer und ein Pflegebad hinzukamen, auch das Dachgeschoss wurde genutzt. Später kamen unten weitere 3 Zimmer durch einen weiteren Anbau hinzu und mit den Jahren wurden durch Hochziehen der Dächer aus den Zimmern im Obergeschoss vollwertige Räume in Normalhöhe.

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Das äußere Erscheinungsbild des Hauses veränderte sich somit stetig, durch das in seiner Form nahezu unveränderte Schulgebäude blieb jedoch bis heute ein Wiedererkennungswert doch konstant, auch wenn die anfangs mit schwarzen Platten versehene Fassaden später in freundlicherem Weiß gestaltet wurden.
 

Mit den Jahren entstand ein Pflegeheim mit 20 Heimplätzen und zum 25jährigen Betriebsjubiläum traten Gerda und Dietrich Schwerdtfeger in den wohlverdienten Ruhestand. Der Betrieb blieb aber in der Familie: Ilona und Daniel Schwerdtfeger übernahmen die Einrichtung 1992.

Die Anforderungen haben sich geändert und eine letzte Gebäudeerweiterung war die logische Konsequenz: Da die Räume des ersten Stockes bis dato nur über eine Treppe erreicht werden konnten, war ein Aufzug dringend erforderlich. Damit wurde ermöglicht, dass Bewohner aller Pflegestufen auch im Obergeschoss wohnen konnten.
Im Zuge des Aufzugsbaus wurde die Kapazität auf 26 Heimplätze erweitert - eine Zahl, die einerseits planungssicherer ist, andererseits aber den Leitgedanken einer familiären Einrichtung nicht widerspricht.

In der Folgezeit wurde nach außen baulich nichts verändert, die stetige Renovierung innerhalb des Hauses rückte in den Vordergrund.